Ein Bitcoin Wallet kann man übrigens auch mit einem Würfel erzeugen. Dabei muss ein klassischer 6-Seiten-Würfel 99 Mal geworfen werden. Jeden Wurf notierst du dir mit den folgenden Regeln 1=1, 2=2, 3=3, 4=4, 5=5, 6=0. Durch diese Methodik wird sichergestellt, dass eine sehr große Zufallsnummer erstellt wird. Diese „physische Zufälligkeit“ ist sicherer als die von Software errechnete Zufälligkeit (Keine Panik, das ist nur ein theoretischer Gedanke und stellt keine Gefahr für seriöse Walletanbieter dar).

Die erzeugte Zahl ist dein Bitcoin Private Key im Base-6 Format. Ein gängigeres Format ist das WIF Base58check Format. Es  enthält die gleiche Information wie das Base-6 Format, ist aber kürzer und überprüft den Private Key nach Tippfehlern.

Ein Beispiel für den gleichen Private Key:
base58: L3rKwjzGZr9NJ3zqPkwsYzrZMSTK1Ed2uKvTV5xmSzGcJoEGjQpQ
base6: 453311105001231502220200215545531122542403102412143245143423523012202352235500302451240045313522500

Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand den gleichen Bitcoin Private Key erstellt?

Stand heute ist es praktisch unmöglich, dass jemand den gleichen Private Key wie du erstellt. Es gibt „unendlich“ viele Private Keys. Die Anzahl der unterschiedlichen Bitcoin Private Keys ist knapp 2^256 (Genauer gesagt 1,158 * 10^77). Eine riesige Nummer, die man kaum darstellen kann. Durch eine kurze Eingabe in deinen Taschenrechner wirst du das Ausmaß besser verstehen. 😉

Daher ist es quasi unmöglich, dass jemand den gleichen Private Key wie du (auch durch Brute-Force) erzeugen kann.

 

Mastering Bitcoin: Unlocking Digital Cryptocurrencies von Andreas M. Antonopoulos (Affiliate Link) ist hier eine gute Lesempfehlung für das weitere technische Verständnis von Bitcoin. 

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