Nach einem Jahr ohne neuen Blogartikel möchte ich mich wieder bei euch melden, ein paar Sätze zur Auszeit sagen und einen kleinen Rückblick und eine Einschätzung der Marktsituation geben.

Der letzte Artikel stammt aus dem Mai 2018, also vor genau einem Jahr. Seither habe ich außer diesem kleinen Rechner, eine kleine Auszeit von der Kryptowelt genossen und bin anderen Aktivitäten nachgegangen. Das tat gut (Ich verfolgte die Kryptomärkte zu diesem Zeitpunkt bereits schon einige Jahr recht regelmäßig), war notwendig (Ich wechselte meine hauptberufliche Tätigkeit) und da kam mir der Bärenmarkt nach der Rally 2017 ganz gelegen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für eure Zuschriften bedanken und gleichzeitig mich entschuldigen, wenn ich nicht alle per E-Mail beantwortet habe. Bitte nehmt es mir nicht übel, aber der Blog hier war ursprünglich nur als kleiner Blog geplant. 😉

Die Märkte habe ich, auch wenn mit weniger Aufwand, natürlich weiterhin privat verfolgt. Diese subjektive Wahrnehmung des letzten Jahres möchte ich einmal als Grundlage nehmen und mit euch die wesentlichen Ereignisse zu teilen.

Kryptowährungen / Bitcoin sind aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden

So schnell Bitcoin und Co. über diverse Print- und Telemedien den Weg in die Öffentlichkeit fanden, so schnell nahm die Berichterstattung und somit die Präsenz in der breiten Bevölkerung auch wieder ab. Ein Blick auf Google Trends bestätigt dies. Ein ganz ähnliches Bild, wie es auch schon zum Hype 2013 der Fall war. Die sogenannte „Hausfrauenrally“ als Frühindikator für ein Ende des Bullenmarktes scheint schnell gefunden, fehlt nur noch die geheime Formel für das Erkennen des Ende eines Bärenmarktes in Kryptoland. 😉

Kryptobörsen werden weiterhin gehackt

Erst kürzlich wurden wieder zwei größere Kryptobörsen gehackt. Es handelt sich um Cryptopia und Binance. Bei Binance schaffte man es über einen Sicherheitsfond zu verhindern, dass Anlegergelder betroffen waren. Cryptopia steht dagegen wohl vor der Insolvenz – Mt. Gox lässt grüßen.

Die Leser des Blogs wissen aber natürlich, dass man keine Coins auf den Börsen nach dem Handeln lässt.

Das Halving fand nicht statt

Das sogenannte Halving, also das Wechseln der dominieren Kryptowährung nach Marktkapitalisierung von Bitcoin zu Ethereum oder einer anderen Kryptowährung, fand bisher noch nicht statt. In diesem Bärenmarkt scheint der Bitcoin seine dominante Stellung zurück zu gewinnen und weilt schon recht lange konstant bei über 50%. Eine mögliche Begründung hier wäre, dass in einem Bärenmarkt die meisten Anleger der Altcoins versuchen ihre Gewinne in den sicheren Hafen Bitcoin zu bringen. Auch wenn Bitcoin eine starke Marke ist, bin ich fest davon überzeugt, dass das Halving mit Ethereum oder einer anderen überlegenen Kryptowährung langfristig auf jedenfall stattfinden wird.

Tech-Unternehmen stärken Verbreitung

Trotz der ausbleibenden Berichterstattung in den nationalen Medien, haben die großen Tech-Unternehmen nun auch öffentlich bekannt gemacht, dass sie an Krypto-Projekten arbeiten oder Kryptowährungen akzeptieren. Zum einen möchte ich hier verschiedene Stablecoin-Projekte von großen Messenger-Apps wie Whatsapp und Telegram nennen. Zum anderen verkündete Starbucks, dass sie Bitcoin und Co. Als Zahlungsmittel annehmen. Für mich Indikatoren, dass die Wirtschaft nicht nur das Potential erkannt hat, sondern bereits in fortgeschrittenen Phasen vielversprechender Projekte für den Massenmarkt sind.

Ich habe noch nicht ganz entschieden, ob wir wieder vor einem Aufwärtstrend stehen oder nicht. Ich tendiere zu einem nein und denke, dass die Seitwärtsbewegung noch ein paar Jahre weiter geht. Ich glaube aber auch, dass der Boden dieses Bärenmarktes erreicht ist und wir nicht viel weiter fallen werden.

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