Krypto-Betrug: Hilfe für Betroffene – was jetzt zu tun ist

Sie sind vermutlich Opfer eines Krypto-Betrugs geworden und suchen Hilfe? Ich bin Marco Schneekluth, Krypto-Experte seit 2014. Auf dieser Seite finden Sie einen kostenlosen Selbst-Check, die typischen Betrugsmaschen erklärt und die nächsten Schritte für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und einen Satz, den Sie von mir bekommen und von den meisten anderen nicht: Ich verspreche Ihnen keine Rückholung Ihres Geldes. Das kann seriös niemand.

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Krypto-Betrug Soforthilfe – PDF-Ratgeber

Kurz gesagt: Was tun bei Krypto-Betrug?

Wenn Sie bei einer Krypto- oder Trading-Plattform Geld eingezahlt haben und nun eine Gebühr zahlen sollen, bevor Sie sich etwas auszahlen lassen können, handelt es sich fast immer um Betrug. Zahlen Sie nichts mehr, sichern Sie alle Beweise (Screenshots, Chatverläufe, Überweisungsbelege) und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Kontaktieren Sie bei einer frischen Banküberweisung sofort Ihre Bank. Eine seriöse Rückholung des Geldes kann niemand versprechen – wer das gegen Vorkasse anbietet, gehört meist zur selben Betrügergruppe.

Zuerst: die drei Dinge, die keinen Aufschub dulden

  1. Zahlen Sie nichts mehr — auch nicht die angeblich letzte Gebühr.
  2. Trennen Sie Fernwartungsprogramme wie AnyDesk oder TeamViewer und starten Sie den Computer neu.
  3. Wenn Ihre letzte Überweisung weniger als 48 Stunden her ist: Rufen Sie jetzt Ihre Bank an.

Kostenloser Selbst-Check: Handelt es sich um Betrug?

Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft. Es gibt hierfür kein Formular und keine Anmeldung.

So läuft dieser Betrug ab

  1. 1

    Der Köder — Werbeanzeige oder gefälschter Nachrichtenartikel, oft mit einer bekannten Person aus dem Fernsehen. Zweiter häufiger Weg: eine scheinbar versehentlich an Sie gerichtete WhatsApp-Nachricht.

  2. 2

    Das Formular — Name, Telefonnummer, E-Mail. Ab hier sind Ihre Daten im Umlauf.

  3. 3

    Der Anruf — Ein „Finanzberater“ meldet sich, deutschsprachig, freundlich, geduldig.

  4. 4

    Der kleine Einstieg — 250 oder 500 Euro per Banküberweisung.

  5. 5

    Die Plattform — Sieht aus wie eine echte Kryptobörse, wurde aber allein für diesen Betrug gebaut.

  6. 6

    Die Gewinne — Ihr Guthaben steigt, ohne dass Sie etwas tun. Genau das soll Vertrauen erzeugen.

  7. 7

    Die Auszahlungssperre — Plötzlich Gebühren, Steuern, Provisionen, bevor Sie an Ihr Geld kommen.

  8. 8

    Der Tonwechsel — Sobald Sie zweifeln, wird der Berater drängend. Hier melden sich die meisten Betroffenen bei mir.

  9. 9

    Die zweite Welle — Wochen später bietet jemand an, Ihr Geld zurückzuholen. Gegen Vorkasse. Es ist dieselbe Gruppe.

Der eine Satz, der Sie ab heute schützt: Wer Geld von Ihnen verlangt, bevor Sie Geld bekommen, ist keine Hilfe. Ohne Ausnahme.

Video: So erkennen Sie Krypto-Betrug

In diesem Video erkläre ich die typischen Betrugsmuster im Detail und zeige, worauf Sie achten sollten. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Die Soforthilfe als PDF

Was Sie bekommen

  • Die ersten Schritte nach Dringlichkeit geordnet — erste 24 Stunden, erste Woche, danach
  • Der komplette Ablauf in neun Kapiteln, ausführlich erklärt
  • Was Sie an Beweisen sichern müssen, bevor es verschwindet — inklusive Anleitung für Screenshots
  • Ein Fall-Protokoll zum Ausfüllen, das Sie zur Polizei mitnehmen
  • Anlaufstellen für Deutschland und Österreich mit Telefonnummern
  • Formulierungshilfen für das Gespräch mit Ihrer Familie
  • Eine Seite zum Heraustrennen für Angehörige

Was Sie nicht bekommen

  • Kein Versprechen, dass Ihr Geld zurückkommt
  • Keine Prüfung Ihres Einzelfalls — das geht nur im persönlichen Gespräch
  • Keine Rechtsberatung

PDF per E-Mail, sofort nach Zahlung. Rund 22 Seiten, große Schrift, zum Ausdrucken gemacht. 39 €.

Zahlbar per PayPal, Lastschrift oder auf Rechnung.

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Warum Sie mir vertrauen können (und woran Sie Betrüger erkennen)

Ich verstehe, wenn Sie zögern. Sie haben gerade erlebt, wie professionell Betrüger im Internet auftreten. Deshalb hier die Merkmale, an denen Sie das unterscheiden können:

SeriösUnseriös
Voller Name, Anschrift, ImpressumNur Vorname oder Firmenname
Fester Preis, vorher genanntErfolgsbeteiligung an „zurückgeholtem“ Geld
Sagt klar, was nicht möglich istVerspricht Rückholung
Sie rufen an, wenn Sie möchtenRuft ungefragt bei Ihnen an
Keine Zahlung für angebliches GuthabenGebühren, bevor Sie Geld sehen
Marco Schneekluth

Marco Schneekluth, Hamburg. Krypto-Experte seit 2014. Vollständiges Impressum einsehbar. Erreichbar per E-Mail.

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Wenn Sie lieber persönlich sprechen möchten

Ein Gespräch zur Einordnung Ihres konkreten Falls — telefonisch oder per Videogespräch, Sie entscheiden.

Geklärt wird: der Ablauf Ihres Falls, welche Schritte sinnvoll sind und wo Sie stehen. Nicht geklärt wird: ob und wie Ihr Geld zurückkommt — das kann seriös niemand versprechen.

Wo Sie kostenlos Hilfe bei Krypto-Betrug bekommen

Deutschland

  • Polizei-Notruf: 110
  • Onlinewache: portal.onlinewache.polizei.de
  • Ihre eigene Hausbank
  • Verbraucherzentrale
  • BaFin-Warnmeldungen
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111

Österreich

  • Polizei-Notruf: 133
  • Anzeige bei jeder Polizeidienststelle, kostenlos
  • Watchlist Internet
  • Internet Ombudsstelle
  • FMA-Investorenwarnungen
  • Telefonseelsorge: 142

Schweiz

  • Polizei-Notruf: 117
  • Meldung beim BACS: antiphishing.ch / report.ncsc.admin.ch
  • Anzeige bei jeder Kantonspolizei
  • FINMA-Warnliste
  • cybercrimepolice.ch
  • Die Dargebotene Hand: 143

Bei der Anzeige unbedingt Lichtbildausweis und alle Belege mitbringen; in Österreich können auch Zeugen mitkommen.

Häufige Fragen

Was soll ich tun, wenn ich Opfer eines Krypto-Betrugs geworden bin?
Zahlen Sie sofort nichts mehr – auch keine angebliche Gebühr, Steuer oder „Freigabe“. Trennen Sie Fernwartungssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer. Sichern Sie alle Beweise: Screenshots der Plattform, Chatverläufe, E-Mails, Überweisungsbelege und Wallet-Adressen. Rufen Sie bei einer frischen Banküberweisung sofort Ihre Bank an. Erstatten Sie anschließend Anzeige bei der Polizei. Den vollständigen Ablauf nach Dringlichkeit geordnet finden Sie oben im kostenlosen Selbst-Check und in der PDF-Soforthilfe.
Wie und wo melde ich einen Krypto-Betrug?
In Deutschland erstatten Sie Anzeige bei jeder Polizeidienststelle oder online über die Onlinewache (portal.onlinewache.polizei.de). In Österreich bei jeder Polizeidienststelle oder über Watchlist Internet. In der Schweiz bei jeder Kantonspolizei oder über report.ncsc.admin.ch. Nehmen Sie Lichtbildausweis und alle Belege mit. Informieren Sie zusätzlich Ihre Bank und – bei betroffenen Konten – die jeweilige Kryptobörse.
Woran erkenne ich eine unseriöse Krypto- oder Trading-Plattform?
Typische Warnzeichen: Sie wurden über eine Werbeanzeige oder eine WhatsApp-Nachricht geködert, ein „Berater“ hat Sie telefonisch betreut, Ihr Guthaben stieg wie von selbst, und für eine Auszahlung wird plötzlich eine Vorabzahlung verlangt. Fehlt ein vollständiges Impressum, eine Regulierung (z. B. BaFin, FMA, FINMA) oder gibt es nur Kontakt über WhatsApp und Telegram, ist höchste Vorsicht geboten. Kein seriöses Finanzinstitut verlangt eine Zahlung, bevor es Ihnen Ihr eigenes Geld auszahlt.
Brauche ich bei Krypto-Betrug einen Anwalt?
Für die Strafanzeige nicht – die können Sie selbst kostenlos erstatten. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann sinnvoll sein, um zivilrechtliche Ansprüche, Rückbuchungen oder die Kommunikation mit Bank und Zahlungsdienstleistern zu prüfen. Ich bin kein Rechtsanwalt und ersetze keine Rechtsberatung – ich helfe Ihnen, die Situation einzuordnen und die richtigen Stellen anzusteuern.
Gibt es Hilfe bei Krypto-Betrug auch in Österreich und der Schweiz?
Ja. Die Betrugsmuster sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz nahezu identisch. Auf dieser Seite finden Sie die kostenlosen Anlaufstellen für alle drei Länder, und ich unterstütze Betroffene aus dem gesamten deutschsprachigen Raum per Video- oder Telefongespräch.
Bekomme ich mein Geld zurück?
Ehrlich: In den meisten Fällen nicht. Bei Banküberweisungen, die weniger als zwei Tage zurückliegen, ist manchmal noch etwas möglich. Kryptowährung, die ein fremdes Wallet erreicht hat, ist praktisch nie rückholbar. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, verkauft Ihnen die zweite Enttäuschung.
Lohnt sich eine Anzeige überhaupt?
Ja. Auch wenn Ihr eigener Fall nicht aufgeklärt wird, laufen viele Anzeigen zu Ermittlungsverbünden zusammen. Außerdem brauchen Sie die Anzeige gegenüber Bank, Steuerberatung und möglichen Versicherungen.
Ist das PDF nicht nur das, was ohnehin im Internet steht?
Vieles davon steht irgendwo. Das Problem ist, es in dieser Situation zu finden, zu sortieren und auf sich zu beziehen. Genau das nimmt Ihnen das Dokument ab.
Ich bin nicht der Betroffene, sondern der Sohn/die Tochter. Ist das trotzdem passend?
Ja. Im Dokument gibt es eine eigene Seite für Angehörige, und das Fall-Protokoll ist dafür gemacht, gemeinsam ausgefüllt zu werden.
Warum kostet das Geld, wenn Sie doch helfen wollen?
Weil ich davon lebe und weil ein kostenloses Angebot in diesem Umfeld verdächtiger wäre als ein bezahltes. Alles, was ich kostenlos geben kann, finden Sie oben auf dieser Seite.
Was, wenn mich jemand anruft und mein Geld zurückholen will?
Legen Sie auf. Ihre Daten wurden weiterverkauft. Diese Anrufe sind Teil derselben Masche.
Ich schäme mich zu sehr, um mit meiner Familie zu reden.
Das geht fast allen so, mit denen ich spreche. Genau darauf setzen die Täter. Im PDF finden Sie fertige Sätze, die Sie vorlesen oder abschreiben können.

Zusammenfassung

Ein Krypto-Betrug folgt fast immer demselben Muster: Köder, kleiner Einstieg, künstliche Gewinne, dann eine Auszahlungssperre gegen Gebühr. Wer jetzt noch Geld von Ihnen verlangt, hilft Ihnen nicht. Zahlen Sie nichts weiter, sichern Sie Beweise und erstatten Sie Anzeige. Eine Rückholung Ihres Geldes kann seriös niemand versprechen — auch ich nicht. Ob Sie sich mit dem PDF-Ratgeber selbst einen Überblick verschaffen oder direkt mit mir sprechen möchten, entscheiden Sie in Ihrem Tempo.

Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Ich bin kein Rechtsanwalt und kein zugelassener Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen (CASP) im Sinne der EU-Verordnung 2023/1114 (MiCAR). Werbehinweis gemäß § 5a Abs. 4 UWG: Diese Seite enthält ein kostenpflichtiges eigenes Angebot.